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| Trash
Treasure |
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Vita
und Ausstellungen:
1.
Kurzbiographie
TRASH/TREASURE
im September 1993 auf der A2 geboren, ist das
Gespräch zwischen Bea T., Studium Soziologie,
Politologie, Germanistik, Philosophie, Promotion
1993, freie Künstlerin und Ina T., Kunst-
und Designstudium an der Bezalel Kunstakademie
(Jerusalem), freie Künstlerin, Ausstellungen
in Großbritannien, Belgien, Deutschland,
Spanien, Niederlande, Island, Japan, Serbien
2.
Kurzinfo zu Mop Art
Inspiriert
von der Einsicht, "Wer saubermacht, macht
seinen Dreck!", begann Trash/Treasure 1997
mit MOP ART.
In
Bildern wie Nights in white satin, days in laundrette,
Waschechte Helden, Picobello Soaps of Hollyweird
Production ... stellte MOP ART zunächst
die Welt von Meister Proper und anderen Helden
der Sauberkeit gründlich auf den Kopf und
ließ in Bildsplittern & Wortfetzen
sauberer Geschäfte - nebeneinander gestellt
& übereinander geschichtet –
die schmutzige Seite sauberer Ordnung sehen.
Mit
der Entdeckung von Staub als ihrem Material
zog MOP ART einen Schlussstrich unter das 'reine
Durcheinander' und präsentierte sich neu:
MOP ART wurde zur 'sauberen Sache', von der
Magie des Staubs bewegt.
Staub
ist anderes als Dreck; Staub hat einen eigenen
Bedeutungshorizont; ist ein eigenes Universum:
mal Zeichen von Alter (& Wert), mal Zeichen
eines Lebensstils jenseits von Schwarz &
Weiß a lá Humphrey Bogart oder
Kinky Friedman ... Staub ist vielschichtig;
beweglich halt Es gibt wohl kein anderes Material,
das eindrucksvoller vom Leben und seiner (all-)täglichen
Veränderung erzählt. Déjà-vu.
Mit MOP ART finden wir wieder, wovon einst Hollywood
erzählte: topoi wie Abenteuer, Schatzsuche,
Geheimnis. Wer erinnert sich nicht an die Szenen,
in denen der Staub seine Magie entfaltet: Bilder
von staubigen Dachböden, auf denen Kinder
auf Entdeckungsreisen gehen; Bilder von Weinkellern
in pompösen Häusern, in denen Männer
im eleganten Anzug den Staub von einer kostbaren
Flasche Wein pusten; Bilder von Staubwolken,
aufgewirbelt von heldenhaften Männern,
die mit Staubschutztuch um den Hals und griffbereitem
Colt den wilden Westen erobern; Bilder der Grauzonen
des urbanen Dschungels, in denen Männer
mit Charakter eine gute Figur machen (man denke
nur an Sam Spade) ...
Und
Überraschung: Mit MOP ART finden wir geradewegs
mitten in die Räume moderner (Natur-)Wissenschaft.
Wir finden zu den High-Tech-Abenteuern unserer
Zeit, in der NASA und ESA nach den Sternen greifen
und Jagd auf Staub im Weltraum machen, um von
dem Mio. Jahre alten Staub Auskunft über
unsere (Erd-)Geschichte zu erhalten.
MOP
ART rückt den Staub als Nature of Civilization
in den Blick. Sie macht mit dem Staubfänger
T.T. endlich gut, was andere nur schlecht zu
machen wußten. Sie enthüllt Das Gewicht
der Zeit, das in Mitteleuropa laut statistischen
Daten zum Staubniederschlag nicht mehr als 2,26
g/m² beträgt, doch subjektiv mal schwerer
und mal leichter scheint. Sie fängt die
Beute der modernen Staubjagd im All unter poetisch-sachlichen
Titeln wie Nicht von dieser Welt 0099, Flug
U2071 oder Schwebeteilchen 0077, Flug U2071
in Landschaftsbildern ein, die an vertraute
Beschreibungen der Natur erinnern, deren Ende
sie zugleich in Aussicht stellen ...
Und
bei all dem bedient sich MOP ART auch (und nicht
zuletzt) der Wissenschaft. Sie läßt
sich von ihr (ebenso wie von anderen) inspirieren,
doch nicht instruieren. Frei von der Ignoranz
gegenüber fremden Sichtweisen; frei von
der Arroganz, allein die eigene Sicht der Dinge
wertzuschätzen, bleibt sie bei aller Offenheit
so egozentrisch, daraus stets nur ihre eigene
Sicht der Dinge zu formen.
Im
Deutschen läßt sich das treffend
als Die Kunst abzustauben beschreiben.
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Einzelausstellungen |
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| 1995 |
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Derivatives,
FREDS Gallery Club, London (unterstützt
vom Goethe Institut) |
| 1996 |
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AugenBlickma(h)l,
Jakobshof Aachen |
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Zur
Semantik der Schärfe, PPS Düsseldorf
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| 1997 |
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Moving
Devil, Städt. Galerie CASA ABADIA,
Castelló, Spanien |
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More
Derivatives, Galerie Octubre, Castelló,
Spanien (K) |
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Mop
Art. Persilflagen und mehr, Altstadt Herbst
Festival, Düsseldorf |
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Zur
Semantik der Schärfe II, Senftöpfchen-Galerie,
Köln |
| 1999 |
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Dust
Off. Die Kunst abzustauben, Live Act &
Video, Museum Abteiberg Mönchengladbach |
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Flirt
with the Dirt, Eurotec, Moers |
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Instead
of a hot dog oder des Pudels Kern, Glaspalast,
Heerlen/NL (im Rahmen von Cultura Nova) |
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Mop
Art. Dust Traces, Galerie I8, Reykjavik/Island
(unterstützt vom Goethe Institut) |
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Moving
Devil, Museum Kopermolen, Vaals/NL |
| 2000 |
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Satisfaction
guaranteed, Traders Pop Gallery, Maastricht/NL |
| 2001 |
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Mop
Art, ARTBOX, Frankfurt a.M. |
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Time
Passages, Kyoto Art Center, Kyoto/Japan
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| 2002 |
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Mop
Art. Von wegen Pronto, Museum Goch (K) |
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Mop
Art. Grauzone, Siegerlandmuseum/Haus Oranienstrasse
9 (K) |
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Mop
Art. Sleeping Beauty, Schloss Agathenburg
(K) |
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Schwebeteilchen,
Galerie Epikur, Wuppertal |
| 2003 |
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2003
Schwebeteilchen, Universitätsgalerie
Münster (im Rahmen der Jahrestagung
der Meteoritical Society) |
| 2004 |
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2004
Schwebeteilchen, ESA Darmstadt (im Rahmen
des Rosetta Launch Events) |
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Verkehrte
Ordnung, Pumpwerk/ Kunstverein für
den Rhein-Sieg-Kreis |
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Heaven
TV, Galerie KunstWerk, Wiesbaden |
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Ausstellungsbeteiligungen |
| 1995 |
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Installation
In memoriam punctum saliens, Internationale
Konferenz 'Einstein meets Magritte', Brüssel
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| 1996 |
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LA
TENDA, Eröffnung des Aachener Kultursommers |
| 1997 |
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Aktion "Kunst aus dem Zigarettenautomaten"
anläßlich der Ausstellung DU
BON USAGE DE L'EMALLAGE - Deux cents miniatures
contemporaines (Sammlung Bozovic), Musée
des Beaux-Arts, Verviers (Belgien) |
| 1999 |
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Forum
für Kunst und Kultur, Herzogenrath
Mop Art Pieces I, Beiträge zur Ausstellung
Thema Zeit, Forum für Kunst und Kultur,
Herzogenrath |
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Mop
Art Pieces II, Beiträge zur Ausstellung
Aachen 2000/Künstler in Aachen heute,
Ludwig-Forum für Internationale Kunst,
Aachen |
| 2000 |
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Grafik
der Gegenwart, Künstlerforum, Bonn
und Energie-Forum-Innovation, Bad Oeynhausen |
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Internationales
Kurzfilmfestival Stralsund |
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London
Biennale 2000 |
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Sommerausstellung
des Kunstvereins Heinsberg (K) |
| 2001 |
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Kunst
Köln, Artakut |
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Art
Frankfurt, ArtBox |
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Kunst
auf dem Finkenberg, Anna Kirche, Stolberg |
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Nassauischer
Kunstverein, Wiesbaden |
| 2002 |
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Kunst
Köln, Artakut |
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Art
Frankfurt, Galerie ARTicle |
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Bielefelder
Kunstverein (K) |
| 2003 |
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PP
Festival Maastricht (NL) |
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AE
Festival Belgrad (Serbien) |
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Kunst
Köln, Artakut |
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Multiples/Kultiples,
Galerie ARTicle |
| 2004 |
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Art
Frankfurt, ArtBox |
K
= Katalog
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| Bilder: |
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